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Hinweis: Allgemeiner Überblick ohne Steuer- oder Rechtsberatung.
Das Problem: EEG-Vergütung läuft aus
Wer zwischen 2000 und 2004 eine PV-Anlage installierte, erhielt 20 Jahre lang bis zu 57 ct/kWh Einspeisevergütung. Seit 2021 läuft diese stufenweise aus. Betroffene Anlagen bekommen danach nur noch den Jahresmarktwert Solar – in der Regel unter 8 ct/kWh. Betroffen sind rund 300.000 Anlagen mit ca. 4 GWp Gesamtleistung.
Option 1: Marktwert-Vergütung
Anlagen bis 7 kWp erhalten automatisch den Jahresmarktwert Solar über den Netzbetreiber – ohne Aufwand, aber mit sehr niedrigen Erlösen von 5–8 ct/kWh.
Option 2: Direktvermarktung
Größere Anlagen (>7 kWp) können den Strom über einen Direktvermarkter am Börsenpreis verkaufen. 2023–2024 lag dieser bei 8–15 ct/kWh – volatil, aber besser als Marktwert.
Option 3: Batteriespeicher nachrüsten
Ein Heimspeicher erhöht den Eigenverbrauch erheblich. Der gesparte Netzbezug (ca. 30 ct/kWh) ist wirtschaftlich attraktiver als Einspeisung. Amortisationszeit je nach Speichergröße: 10–15 Jahre.
Option 4: Bitcoin-Mining mit PV-Überschuss
Wenn die Alternative eine Vergütung unter 8 ct/kWh ist, kann Bitcoin-Mining mit günstigem Gebrauchtminer eine wirtschaftlich interessante Alternative sein. Das Kapitalrisiko bleibt niedrig bei günstiger Einstiegshardware (Antminer S9, S19 gebraucht). Der Ertrag hängt vollständig vom Bitcoin-Kurs und der Mining-Difficulty ab – kein Versprechen möglich.
| Option | Erlöspotenzial | Risiko |
| Marktwert-Vergütung | 5–8 ct/kWh | Niedrig |
| Direktvermarktung | 8–15 ct/kWh | Mittel |
| Batteriespeicher | bis 30 ct/kWh (Eigenverbrauch) | Niedrig |
| Bitcoin-Mining | variabel (BTC-kursabhängig) | Hoch |
Fazit
Für Anlagenbesitzer mit ausgelaufener EEG-Vergütung lohnt es sich, die Alternativen zu vergleichen. Mining ist keine Garantie – aber für risikobereitere Eigentümer eine Option, die deutlich mehr Potenzial hat als 5 ct/kWh Niedristvergütung.
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