Die Hashrate misst die gesamte Rechenleistung aller Miner im Bitcoin-Netzwerk. Sie gibt an, wie viele mathematische Berechnungen (Hashes) pro Sekunde weltweit durchgeführt werden. Eine höhere Hashrate bedeutet mehr Sicherheit für das Netzwerk: Ein potenzieller Angreifer müsste mehr als 50 % dieser Gesamtrechenleistung kontrollieren, um Transaktionen manipulieren zu können (sogenannter 51-%-Angriff). Die Hashrate wird in Einheiten wie EH/s (ExaHashes pro Sekunde = 10¹⁸ Berechnungen/Sekunde) gemessen. Sie schwankt je nach Bitcoin-Preis, Energiekosten und verfügbarer Hardware – ist aber langfristig seit 2009 kontinuierlich gestiegen und liegt heute bei über 800 EH/s, was praktisch jeden Angriff unmöglich macht.